Spotfire®-Benutzerhandbuch

Zugriff auf Daten aus SAP BW

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine neue Verbindung zu SAP BW herzustellen und die Daten entweder als importierte oder als datenbankinterne Daten hinzuzufügen.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Tipp: Weitere Informationen zum Erstellen von Datenverbindungen und zur Arbeit mit Daten mithilfe des Connectors für SAP BW finden Sie unter:

Hinzufügen von externen (datenbankinternen) Daten aus SAP BW

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um SAP BW eine Verbindung mit datenbankinternen Daten hinzuzufügen.

Prozedur

  1. Klicken Sie in der Erstellungsleiste auf Dateien und Daten.
  2. Klicken Sie im Flyout "Dateien und Daten" auf Verbinden mit.
  3. Klicken Sie in der Liste der Connectoren auf SAP BW.
  4. Klicken Sie im Flyout "Oracle Essbase" auf Neue Verbindung.
  5. Geben Sie im Dialogfeld SAP BW-Verbindung die Informationen und Anmeldeinformationen für die Datenquelle ein, zu der die Verbindung hergestellt werden soll.
  6. Klicken Sie auf Verbinden.
    Spotfire stellt eine Verbindung zum angegebenen Server her und ruft die Namen der verfügbaren Kataloge, Cubes und BEx-Abfragen ab.
  7. In der Dropdownliste Katalog können Sie die Anzahl der aufgelisteten Cubes eingrenzen. Cubes mit BEx-Abfragen werden aufgelistet, Sie können jedoch auch (Alle Cubes) auswählen, wenn Sie die Auswahl nicht eingrenzen möchten.
  8. Wählen Sie in der Dropdownliste Cube oder Abfrage den gewünschten Cube oder die gewünschte Abfrage aus.
    Wenn einem Namen in der Dropdownliste ein Dollarzeichen ($) vorangestellt ist, handelt es sich um einen Cube, ansonsten um eine BEx-Abfrage.
  9. Klicken Sie auf OK.
    Das Dialogfeld Datenauswahl in Verbindung wird geöffnet.
    Wenn Sie eine BEx-Abfrage mit Variablen auswählen, werden die BEx-Variablen automatisch zur Liste Datenauswahl in Verbindung hinzugefügt. Variablen, die als Obligatorisch muss definiert werden, wenn noch kein Standardwert angegeben wurde. Variablen, die als Obligatorisch, nicht initial aufgeführt sind, müssen immer definiert werden. Klicken Sie auf jede Variable, um deren Einstellungen anzuzeigen, und klicken Sie auf Wert definieren, um Werte für jede Variable anzugeben.
  10. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf das gewünschte Objekt und dann auf Hinzufügen >.
    Weitere Informationen zur Bedeutung der verschiedenen Objekte finden Sie unter Symbolbeschreibungen. Wenn Sie das Cube-Symbol auswählen, erhalten Sie alle Daten im Cube. In Bezug auf Hierarchien müssen Sie immer die gesamte Hierarchie zur Liste hinzufügen, Sie können die Daten aber auch noch weiter beschränken (siehe Schritt 12).
    Die ausgewählten Daten werden zur Liste Datenauswahl in Verbindung hinzugefügt.
  11. Sie können Dimensionsspalten und -hierarchien noch weiter beschränken, indem Sie auf die ausgewählte Spalte oder Hierarchie in der Liste Datenauswahl in Verbindung und dann im Bereich Einstellungen auf Beschränken klicken.
    Das Dialogfeld Daten beschränken wird geöffnet.
  12. Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen für die Kategorien, die Sie aus der Auswahl entfernen möchten.
  13. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Daten beschränken zu schließen.
  14. Klicken Sie nach Abschluss der Datenauswahl auf OK.
  15. Der letzte Schritt ist eine Zusammenfassung der Datentabellen, die Ihrer Spotfire-Analyse hinzugefügt werden. Stellen Sie sicher, dass die Datentabelle, die von Ihrer Verbindung hinzugefügt wird, für die Analyse in der Datenbank als Extern konfiguriert ist.
    Anmerkung: Um die Lademethode einer Datentabelle in "Extern" zu ändern, klicken Sie auf die Datentabelle in der Zusammenfassungsansicht und wählen Sie dann mithilfe der Dropdownmenüs Extern aus.
  16. Klicken Sie auf OK.

Ergebnisse

Die externe Datentabelle wird zu Ihrer Analyse hinzugefügt.
Tipp: Nehmen Sie die gesamte Datenauswahl in einer gemeinsam genutzten Verbindung vor und speichern Sie sie in der Bibliothek, anstatt sie direkt zur Analyse hinzuzufügen. Auf diese Weise können Sie später vorgenommene Bearbeitungen erneut verwenden oder Ihre Auswahl mit anderen Personen gemeinsam nutzen.

Importieren von (speicherinternen) Daten aus SAP BW

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Daten aus einem SAP BW-Cube zu importieren.

Prozedur

  1. Klicken Sie in der Erstellungsleiste auf Dateien und Daten.
  2. Klicken Sie im Flyout "Dateien und Daten" auf Verbinden mit.
  3. Klicken Sie in der Liste der Connectoren auf SAP BW.
  4. Klicken Sie im Flyout "Oracle Essbase" auf Neue Verbindung.
  5. Geben Sie im Dialogfeld SAP BW-Verbindung die Informationen und Anmeldeinformationen für die Datenquelle ein, zu der die Verbindung hergestellt werden soll.
  6. Klicken Sie auf Verbinden.
    Spotfire stellt eine Verbindung zum angegebenen Server her und ruft die Namen der verfügbaren Kataloge, Cubes und BEx-Abfragen ab.
  7. In der Dropdownliste Katalog können Sie die Anzahl der aufgelisteten Cubes eingrenzen. Cubes mit BEx-Abfragen werden aufgelistet, Sie können jedoch auch (Alle Cubes) auswählen, wenn Sie die Auswahl nicht eingrenzen möchten.
  8. Wählen Sie in der Dropdownliste Cube oder Abfrage den gewünschten Cube oder die gewünschte Abfrage aus.
    Wenn einem Namen in der Dropdownliste ein Dollarzeichen ($) vorangestellt ist, handelt es sich um einen Cube, ansonsten um eine BEx-Abfrage.
  9. Klicken Sie auf OK.
    Das Dialogfeld Datenauswahl in Verbindung wird geöffnet.
    Wenn Sie eine BEx-Abfrage mit Variablen auswählen, werden die BEx-Variablen automatisch zur Liste Datenauswahl in Verbindung hinzugefügt. Variablen, die als Obligatorisch muss definiert werden, wenn noch kein Standardwert angegeben wurde. Variablen, die als Obligatorisch, nicht initial aufgeführt sind, müssen immer definiert werden. Klicken Sie auf jede Variable, um deren Einstellungen anzuzeigen, und klicken Sie auf Wert definieren, um Werte für jede Variable anzugeben.
  10. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf das gewünschte Objekt und dann auf Hinzufügen >.
    Weitere Informationen zur Bedeutung der verschiedenen Objekte finden Sie unter Symbolbeschreibungen. Wenn Sie das Cube-Symbol auswählen, erhalten Sie alle Daten im Cube. In Bezug auf Hierarchien müssen Sie immer die gesamte Hierarchie zur Liste hinzufügen, Sie können die Daten aber auch noch weiter beschränken (siehe Schritt 12).
    Die ausgewählten Daten werden zur Liste Datenauswahl in Verbindung hinzugefügt.
  11. Sie können Dimensionsspalten und -hierarchien noch weiter beschränken, indem Sie auf die ausgewählte Spalte oder Hierarchie in der Liste Datenauswahl in Verbindung und dann im Bereich Einstellungen auf Beschränken klicken.
    Das Dialogfeld Daten beschränken wird geöffnet.
  12. Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen für die Kategorien, die Sie aus der Auswahl entfernen möchten.
  13. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Daten beschränken zu schließen.
  14. Wenn Sie Ihre Datenauswahl abgeschlossen haben, wird das Klicken auf Importgröße schätzen empfohlen, um einen Hinweis darüber zu erhalten, ob diese Auswahl importiert werden kann.
    Die Berechnung kann einige Zeit dauern. Bei der Berechnung werden keine Messgrößen berücksichtigt. Wenn Sie also mehrere Messgrößen hinzugefügt haben, können Sie die Auswahl auch dann nicht importieren, wenn die geschätzte Anzahl der Zeilen und Spalten gering ist. Die geschätzte Importgröße kann hilfreich sein, wenn ein Import fehlschlägt. Das nächste Mal, wenn Sie versuchen, Daten aus diesem Cube zu importieren, sollten Sie sicherstellen, dass die geschätzte Größe kleiner als das letzte Mal ist.
  15. Klicken Sie nach Abschluss der Datenauswahl auf OK.
  16. Der letzte Schritt, das Flyout „Daten zur Analyse hinzufügen“, ist eine Zusammenfassung der Datentabellen, die Ihrer Spotfire-Analyse hinzugefügt werden. Stellen Sie sicher, dass die Datentabelle, die von Ihrer Verbindung hinzugefügt wird, für die speicherinterne Analyse als Importiert konfiguriert ist.
    Tipp: Um die Lademethode einer Datentabelle in Importiert zu ändern, klicken Sie auf die Datentabelle in der Zusammenfassungsansicht und wählen Sie dann mithilfe der Dropdownmenüs Importiert aus.
  17. Klicken Sie auf OK.

Ergebnisse

Wenn die Datenauswahl klein genug ist, werden die Daten importiert.
Tipp: Nehmen Sie die gesamte Datenauswahl in einer gemeinsam genutzten Verbindung vor und speichern Sie sie in der Bibliothek, anstatt sie direkt zur Analyse hinzuzufügen. Auf diese Weise können Sie später vorgenommene Bearbeitungen erneut verwenden oder Ihre Auswahl mit anderen Personen gemeinsam nutzen.
Anmerkung:
  • Es können nicht mehrere Merkmale importiert werden, die zur gleichen Dimension gehören.